Adam und Eva sind reif für die Insel. Ihr Leben ist bequem, der Kühlschrank gefüllt, die Tage lassen Raum zum Nachdenken über die Welt und das eigene satte Leben. Doch ein stürmisches Wintermeer, Geldbitten aus dem Freundeskreis, ein Bescheid zur Erbschaftsteuer - all dies beunruhigt zunehmend. Da helfen auch Sprachspiele nicht mehr weiter.
Das Team des freien Theaters M21 erzählt anhand der ersten Menschen und deren Darsteller:innen ein dokufiktionales Stück, das vom wachsenden Abstand zwischen Arm und Reich und dem Verlust von Maßstäben erzählt. Es geht u m Privilegien, u m die so genannte „gute" Erziehung, u m Zynismus und Naivität und um die Frage, was man sich (noch) leisten kann - und will. Kann Geld einen davon „befreien", nett sein zu müssen? „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein", singt der Bundeskanzler, während wir mithilfe des Theaters die eigenen Gewohnheiten und unsere Verhältnisse befragen.
Stimmen zum Spiel:
„Es war toll, Megatexte,. Tolle Schauspieler, irre, was ihr aus der Bühne rausholt. Wir sind begeistert und haben viel zu denken. Danke für diesen tollen Abend. Ich hoffe, ihr spielt es noch überall ganz oft.""
Kathrin / Lehrerin aus Göttingen
2026